Heilendes Mineralwasser der Thermalquellen im Kurbad Sklené Teplice

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Aussenansicht des Gebäudes, in dem das Höhlendampfbad Parenica sprudelt. © Copyright Liečebné Termálne Kúpele a.s. Sklené Teplice

Glashütte, Sklené Teplice, Slowakei (Spatianer). In den Schemnitzer Bergen unweit von Schemnitz (oder Schebnitz, heute slowakisch Banská Štiavnica) liegt an einem Gebirgsbach der Ort Glashütte, auch Glashütten genannt, der heute Sklené Teplice heißt, aber auch slowakisch Sklenô genannt wurde. Noch älter sind die deutschen Bezeichnungen Glaserhey und Glaserhay oder die ungarische Bezeichnung Szklenófürdó. Laut Wikipedia soll Glashütte erstmals 1340 als Topliche schriftlich erwähnt worden sein.

Der Ort in dem sehr bewaldeten Mittelgebirge ist längst ein Kurort, denn in im sprudelt eine heiße Quelle, die anfangs nur von der örtlichen Bevölkerung benutzt wurde. Laut Wikipedia erhielt Glashütte „eine größere Bekanntheit … erst im 16. Jahrhundert und die erste chemische Analyse des alkalischen Thermalwassers (37° bis 52° C) fand erst im 18. Jahrhundert statt. 1868 wurde das Bad von den Altsohler Familie Gasparetz erworben und es blieb in ihren Besitz, bevor es durch die Beneš-Dekrete vom tschechoslowakischen Staat enteignet wurde.“ Die Deutschen wurden vertrieben und enteignet.

Im 42° C heißen Höhlendampfbad Parenica in Sklené Teplice. © Copyright Liecebné termálne kúpele, a.s., Sklené Teplice

Die Thermalquellen sprudeln immer noch mit Temperaturen von 37° C bis 52,3° C. Die heutigen Betreiber sind stolz darauf, dass sie das Wasser der Heilquellen weder verdünnt noch aufbereitet. Das Wasser würde die „Bäder täglich wechseln“. Dadurch seien die Becken und Bäder auch für diejenigen geeignet, „die empfindlicher auf das Spa-Wasser reagieren und an Allergien leiden“. Auf der Heimatseite http://www.kupele-skleneteplice.sk im Weltnetz steht zu lesen, dass „der hohe Magnesium- und Calciumgehalt … das Spa zum idealen Ort für die Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie von Nerven- und Rheumaerkrankungen, für die Rehabilitation von Verletzungen sowie für allgemeine Erholungs- und Regenerationsaufenthalte“ mache. „Das Höhlendampfbad ‚Parenica‘ ist einzigartig in Europa. Aufenthalte in den Maria-Theresien-Bädern, die Saunawelt und exzellenter Kaffee im historischen Kursalon-Café sind ein Erlebnis für Körper und Seele.“

Das darf man so schreiben und auch, dass Sklené Teplice Spa ein „idealer Ort für Patienten“ sei, „die eine ruhige und beruhigende Umgebung, Geschichte, Natur pur und außergewöhnliches therapeutisches Thermalwasser“ zu schätzen wissen.

Unbedingt zu empfehlen ist das Grottendampfbad Parenica, aber auch Wanderungen durch die Bergwälder sowie Besichtigungen der Bergbaustädte Schmenitz (slowakisch Banská Štiavnica) und Kremnitz (slowakisch Kremnica), aber auch Ausflüge zum Bergbau-Freilichtmuseum St. Anton (slowakisch Svätý Anton) mit dem Schloss der Familie Sachsen-Coburg-Koháry. Auswärts und abends essen in der Sennerhütte Slovenska Koliba Jasna bei Liptau-Sankt-Nikolaus, auch Sankt Nikolaus in der Liptau genannt (slowakisch Liptovský Mikuláš) ist zu empfehlen oder, wenn man im Winter kurt, ein Ausflug ins Skigebiet Salamandr.

Liečebné Termálne Kúpele a.s. Sklené Teplice

Adresse: Sklené Teplice 100, 96603, 966 03 Sklené Teplice, Slowakei

Kontakt: Telefon: +421 45 677 10 61, E-Mail: rezervacie@kupele-skleneteplice.sk

Heimatseite im Weltnetz: http://www.kupele-skleneteplice.sk

 

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